Heilmittelverbände warnen vor Fehlsteuerung im Heilmittelbereich
Mit dem aktuellen Beschluss des Koalitionsausschusses werden zentrale Vorschläge der FinanzKommission Gesundheit (FKG) zur Regierungspolitik. Ziel der Koalition ist es, die Ausgabendynamik in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu begrenzen, Beitragssätze stabil zu halten und alle Leistungsbereiche stärker in die finanzielle Verantwortung einzubeziehen.
Die geplanten Maßnahmen sehen vor, die Ausgaben künftig enger an die Einnahmesituation der GKV zu koppeln. Ein entsprechender Kabinettsbeschluss soll bereits bis zum 29. April erfolgen.
Die Heilmittelverbände sehen diese Entwicklung mit großer Sorge. Sie warnen eindringlich vor einer Rückkehr zu früheren Fehlsteuerungen im Heilmittelbereich, die bereits in der Vergangenheit zu Versorgungsengpässen, wirtschaftlicher Unsicherheit in den Praxen und einer Schwächung der therapeutischen Versorgung geführt haben.
Gerade vor dem Hintergrund des steigenden Behandlungsbedarfs und des Fachkräftemangels braucht es aus Sicht der Verbände verlässliche Rahmenbedingungen, Planungssicherheit und eine nachhaltige Finanzierung der Heilmittelberufe – nicht neue Einschränkungen.

👉 Den vollständigen Beitrag lesen Sie hier: